Eine performative Reise durch die Architektur des Traumas von Hippocampus: Zarina Tadjibaeva untersucht, wie wir mit Verletzungen umgehen, die wir fühlen.
Traumatische Erfahrungen, die nicht verarbeitet werden, lagern sich im Unterbewusstsein ab. Durch Kriege, Krisen, Berührungen und Gerüche werden sie wachgerüttelt. Die Schauspielerin Zarina Tadjibaeva arbeitet seit Jahren mit Menschen, die Traumas erlebt haben. Auch kennt sie die Traumaerfahrung selbst. «Verschwommener Mond» ist ein Gewebe über das Trauma der Vergewaltigung. Performance, Text, Musik, Video und ein grossartiges Bühnenbild fliessen ineinander und machen lange Zeit abgespaltene Stimmen hör- und spürbar. Dabei geht es in «Verschwommener Mond» nicht nur um den Schmerz, sondern auch um die Kraft, nach einem Trauma sich selbst wieder zu finden. Performance, Text, Künstlerische Leitung: Zarina Tadjibaeva Regie, Künstlerische Leitung: Julia Skof Video, Animation: Tillo Spreng & Joerg Huerschler Raum: Claudia Tolusso Komposition, Sound: Franziska Bruecker
Baden