Führung: Emmanuelle Castellan – Schlafende Geschichten

Rundgang durch die Ausstellung.

Medien

Das Museum Langmatt zeigt die erste institutionelle Einzelausstellung der in Berlin lebenden französischen Künstlerin Emmanuelle Castellan (*1976 in Aurillac, FR) in der Schweiz. Seit mehr als 25 Jahren arbeitet sie im Bereich Malerei und Zeichnung, oft auch mit ortsspezifischen, malerischen Installationen. Nach Professuren in Toulouse (2012 bis 2019) und Strasbourg (2019 bis 2026) wurde Emmanuelle Castellan auf Herbst 2026 als Professorin für Malerei und Zeichnung an die renommierte Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig berufen. Sie zählt zu den wichtigsten Kunstakademien in Deutschland.

In ihrer Einzelausstellung zeigt sie rund 25 Bilder und acht kleinformatige, skulpturale Modelle. Auf diese Weise vermittelt die Ausstellung einen exemplarischen Einblick in ihre Arbeit der letzten Jahre. Die Ausstellung findet im Obergeschoss der Langmatt statt, ergänzt um fünf Bilder in den historischen Räumen im Erdgeschoss im Dialog mit Werken der Sammlung, z.B. von Camille Corot und Pierre-Auguste Renoir. Hier zeigt sich, wie subtil die filigrane Malerei von Emmanuelle Castellan die verzauberte Atmosphäre der Langmatt spiegelt und zu neuen Wahrnehmungen des historischen Ensembles führt.

Ihre Malerei balanciert traumwandlerisch zwischen Figuration und Abstraktion. Personen, Gesichter, Innenräume oder Vasen erscheinen skizzenhaft, zerbrechlich und durchlässig – wie in einer Traumwelt, fern der Lautstärke und rasenden Geschwindigkeit unserer Gegenwart. Ihre Werke strahlen eine bemerkenswerte, teils befreiende, teils aber auch beklemmende Stille und Einsamkeit aus.

Mit Daniela Minneboo, Assistenzkuratorin.

Weitere Infos

Dauer 1 Stunde

Öffnungszeiten

Mit Daniela Minneboo, Assistenzkuratorin.

Kontakt

CHF 15.00 / 12.00

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CHF 15.00 / 12.00