Atelier Walter Huser
Medien
Walter Huser wuchs in bedrängten Verhältnissen heran, hat früh die Mutter verloren, erkannte jedoch beizeiten, in welche Richtung sein Weg führte. Die Wanderjahre führten ihn nach Frankreich. In Paris, Luzern, auf Reisen nach Florenz und Rom festigte sich sein Talent.
Nach der Heimkehr errichtete er sein eigenens Atelier und fand seinen Lebensunterhalt durch die Grabbildhauerei.
Daneben verfolgte er mit zähem Willen seine künstlerischen Ziele. Nach und nach entstanden Skulpturen und Portraitköpfe, auch Reliefs, auch sakrale Bildwerke.
In allem hielt er Mass und blieb seinen Idealen treu. Er erhorchte sozusagen die Schönheit, bevor er zu ihrer Wiedergabe ansetzte. Dieses Horchen gab er seinen Figuren weiter, von denen viele den Aufbruch ins Leben, die Zuversicht und die Glückssuche symbolisieren. Sie bekunden die Verbundenheit mit der Musik, der geistigsten aller Künste, die der Bildhauer über alles geliebt hat.
Fritz Senft
Eintrag aktualisiert am: 26.05.26, 18:53
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