Philipp Galizia und Chrigi Roffler - Am Seil abeloo
Datum
Samstag
14. November 2026
Musikalisches Erzähltheater
«Am Seil abeloo» ist zurück im Kellertheater Bremgarten. Philipp Galizia steht für Worte und Saiten, Chrigi Roffler drückt die richtigen Tasten. Witz und Melancholie, Schalk und Ernst wechseln sich ab und am Schluss sind sich alle einig: Genial.
De Totegräber
Si händ e nid grad ernscht gno im Dorf. Totegräber isch für si en abgänte Bruef gsi. Wenn er noch der Arbet im Wirtshus sis Bierli trunke hed, händs e gföpplet und gfötzlet. Er hed nüd gseid und heds lo rede. «Wartid nur», hed er dänkt, «öi loni zletscht no all zäme n am Seil abe.» Lunzi, der Totengräber, ist tot. «Ändgültig ustrunke, d Schufle n abgä, am Seil abeglo.» Derweil im Säli das Leichenmahl serviert wird, setzt sich Philipp mit seinem Kontrabass in die leere Gaststube. An jenen Tisch, an dem Lunzi immer gesessen hatte. Ein Bier lang erzählt er mit seinem unverwechselbaren Schalk Geschichten und Episoden aus dem Alltag des knorrigen und verschmitzten, gutmütigen und wortkargen Totengräbers. Er lässt uns am erdigen Handwerk teilhaben, führt uns ins Bestattungswesen ein, geht mit uns durch die Grabreihen, singt und sinniert über Vergangenes und Vergängliches. Den Tod als stummen Gast an der Seite. – Das Stück entstand vor einigen Jahren unter der Regie von Adrian Meyer und ist zeitlos aktuell.
De Totegräber
Si händ e nid grad ernscht gno im Dorf. Totegräber isch für si en abgänte Bruef gsi. Wenn er noch der Arbet im Wirtshus sis Bierli trunke hed, händs e gföpplet und gfötzlet. Er hed nüd gseid und heds lo rede. «Wartid nur», hed er dänkt, «öi loni zletscht no all zäme n am Seil abe.» Lunzi, der Totengräber, ist tot. «Ändgültig ustrunke, d Schufle n abgä, am Seil abeglo.» Derweil im Säli das Leichenmahl serviert wird, setzt sich Philipp mit seinem Kontrabass in die leere Gaststube. An jenen Tisch, an dem Lunzi immer gesessen hatte. Ein Bier lang erzählt er mit seinem unverwechselbaren Schalk Geschichten und Episoden aus dem Alltag des knorrigen und verschmitzten, gutmütigen und wortkargen Totengräbers. Er lässt uns am erdigen Handwerk teilhaben, führt uns ins Bestattungswesen ein, geht mit uns durch die Grabreihen, singt und sinniert über Vergangenes und Vergängliches. Den Tod als stummen Gast an der Seite. – Das Stück entstand vor einigen Jahren unter der Regie von Adrian Meyer und ist zeitlos aktuell.
- Durchführungszeit/en
- Keine Durchführung
Veranstaltungsinformationen
Verantwortlich für diesen Inhalt: Aargau Tourismus AG
Eintrag aktualisiert am: 08.09.26, 19:30
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