Andreas Schertenleib «Ich bin meine Mutter» TaDSch

Datum
Dienstag 2. März 2027
Was erbt man, ohne es zu wissen? Eine verschwiegene Familiengeschichte, weil u. a. eine Grossmutter in der psychiatrischen Klinik starb.

«Ich bin meine Mutter» - Eine spielerische Auseinandersetzung mit der Herkunft 
Andreas Schertenleib 
TaDSch – Theater am Dienstag im Schützenkeller

Welche Wesenszüge werden über Generationen weitergegeben? Dieser Frage geht Andreas Schertenleib in seinem Stück nach, das er zusammen mit dem Regisseur Ueli Blum entwickelt hat.

Rosmarie Schertenleib, die 96-jährige Mutter von Andreas, ist Co-Autorin. Sie ist die letzte lebende Zeugin einer Familiengeschichte, über die lange geschwiegen wurde. Bald wird niemand mehr erzählen können. Also beginnt Andreas zu fragen: Nach seiner Grossmutter, die mit 49 Jahren in der Psychiatrie starb. Nach seinem Grossvater, den seine Mutter als Kind hasste. Nach dem Schweigen, das in seiner Familie von Generation zu Generation weitergegeben wurde - und das er von sich selbst kennt.

Auf der Bühne ringt Andreas mit diesem Erbe. Er zitiert aus Briefen und aus dem Lebenslauf seiner Mutter. Er schlüpft in die Figuren seiner Grosseltern, gibt der schweigenden Grossmutter eine Stimme und spielt, was gewesen sein könnte. Ein leerer Stuhl steht für die Mutter auf der Bühne. Sie ist nicht da und doch dabei – sie kommentiert das Geschehen und darf sagen, was erzählt werden darf und was nicht.
 
Die Inszenierung von Ueli Blum verwebt die dokumentarische, die fiktive und die persönliche Ebene zu einem Erzähltheaterabend, in dem das Publikum miterlebt, wie Erinnerung entsteht – bruchstückhaft, widersprüchlich, lebendig.

Stück und Spiel: Andreas Schertenleib
Dramaturgie und Regie: Ueli Blum
Co-Autorin: Rosmarie Schertenleib
Musik: Anna Murphy
Ausstattung: Valérie Soland
Licht: Martin Brun
Grafik, Illustration und Fotos: Urs Amiet
Eine Produktion von Schertenleib&Seele In Zusammenarbeit mit Kulturwerkstatt Hagerhus, Neues Theater Dornach, KreuzKultur Solothurn, Kunst- und Kulturhaus VISAVIS Bern und ThiK Baden

Tickets sind online, an der Rezeption vom Hotel Schützen erhältlich.

Türöffnung und Barbetrieb ca. 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn

Kultur & Genuss verbinden

Geniessen Sie vor der Veranstaltung ein feines Abendessen im Restaurant Schützen: Reservation unter T +41 61 836 25 25 oder hier online.

Unser Tipp: Kultur-Näscht

Lassen Sie den Abend entspannt ausklingen und schlafen Sie nach Ihrem Kultur-Erlebnis zum halben Preis im Hotel Schützen. Buchbar ab 24 Stunden vor der Veranstaltung.

  • Durchführungszeit/en
  • Keine Durchführung

Veranstaltungsinformationen

Adresse

Restaurant Schützen
Bahnhofstrasse 19
4310 Rheinfelden
Schweiz

Kontakt

Datum
Dienstag 2. März 2027

Adresse

Restaurant Schützen
Bahnhofstrasse 19
4310 Rheinfelden
Schweiz

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