4. Kammerkonzert – The Files of Cleopatra

Datum
6. Juni 2027
Lia Brandigi, Preisträgerin der Schenk Stiftung 2025, spielt gemeinsam mit Musiker:innen des argovia philharmonic Werke von Hensel, Debussy, Beach und Say.
Im letzten Kammerkonzert dieser Saison steht die Preisträgerin der Schenk Stiftung 2025 Lia Brandigi im Zentrum. Der Abend wird mit Hildegard von Bingens «Quia ergo Femina» eröffnet. Neben ihrem Ruf als Visionärin und Universalgelehrte beschäftigte sie sich auch mit der Komposition und schrieb ein Stück, das die spirituelle Kraft des Weiblichen feierte. Fanny Hensel zeigt im Streichquartett Es-Dur eindrücklich ihr kompositorisches Können, welches lange im Schatten ihres Bruders Felix Mendelssohn Bartholdy stand. In «Syrinx» für Flöte Solo L. 129 von Claude Debussy geht es um einen antiken Mythos der Nymphe Syrinx, in dem die Flöte durch die Ausnutzung ihrer tiefen Lage und mythischen Klängen besonders poetisch hervortritt. Darauf folgt ein von Debussy inspiriertes «Thema und Variationen» für Flöte und Streichquartett op. 80 von Amy Beach, welches mit kontrapunktischer Raffinesse und abwechslungsreichen Variationen glänzt. Abschliessend erklingt mit Fazil Says «Cleopatra» für Violine Solo op. 34 ein virtuos anspruchsvolles Werk, das die modernen Spieltechniken, abwechslungsreiche rhythmische Gestaltungen und Klänge Arabiens zusammenführt.

Programm:
Hildegard von Bingen (1098–1179)
«Quia ergo Femina»

Fanny Hensel (1805–1847)
Streichquartett Es-Dur

Claude Debussy (1862–1918)
«Syrinx» für Flöte Solo L. 129

Amy Beach (1867–1944)
«Thema und Variationen» für Flöte und Streichquartett

Fazil Say (*1970)
«Cleopatra» für Violine Solo op.34

Mitwirkende:
Lia Brandigi, Violine
Musiker:innen des argovia philharmonic

Medien

  • Durchführungszeit/en
  • Keine Durchführung

Veranstaltungsinformationen

CHF 60.00 / 25.00 / 10.00

Kontakt

Datum
6. Juni 2027
  • 17:00

Kontakt